Auch wer hier liest kommt um die 1000 Würfe nicht herum. Oft ist einfach Glück dabei, die richtige Zeit, der richtige Ort und der richtige Biß. Meerforellen sind unberechenbar. Mal kommen sie und mal nicht, doch sollte man sich die Stellen und die Uhrzeit seiner Fänge merken.

 

Eine Spinnrute mit 15-45g Wg und starkem Rückrad ist erforderlich. Dazu eine schnelle, leichte Rolle, geflochtene Schnur von 9kg Tragkraft und ein monofiles Vorfach. Das Vorfach schont die Schnur vor scharfen Muschelkanten und Steinen. Köder ist ein Blinker oder Küstenwobbler zwischen 10g und 30g.

An Stellen wo die Ostsee schnell tief wird benötigt man keine Wathose. Man steht trockenen Fußes am Strand und wirft schwerere (25g-30g) Blinker möglichst bis zum Horizont. Der gefangener Fisch wird an Land gezogen, gestrandet.

Wenn es lange flach bleibt und man eine Wathose besitzt, dann geht man im Wasser wandern. Es kommt nicht so auf Wurfweite an, also nimmt man die leichteren Geschosse zwischen 10g und 15g Wg. Ein gefangener Fisch muß gekeschert werden. Dafür trägt der Watangler einen möglichst schwimmenden Meerforellenkescher mit kurzem Griff bei sich.

Alternative zum Blinker ist eine Fliege.

Zusätzliche Informationen