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Spinnfischen mit Circle Hooks |
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Cirkle Hooks, die selbsthakenden Wunderhaken. Das erste Erlebnis hatte ich damit in 2004 auf der Seebrücke beim Heringsangeln. Die Heringe konnten zappeln wie sie wollten, fast alle kamen mit diesem 5€ teuren Paternoster sicher über das Brückengeländer. Das Paternoster ist sein Geld wert. Man kann es unter eine Pose hängen und spart sich so das ermüdende Auf und Ab mit seiner Heringsrute. Die Pose treibt, das Selbsthakprinzip funktioniert bestens.
So richtig zum Spinnfischen entdeckte ich die Circles im Herbst 2006 und war zuerst skeptisch. Weil sich durch ihre Form schneller Kraut darin verfängt. Weil sich diese Haken schneller am Grund festsetzt als ein normaler Einzelhaken. Doch nach den ersten Bissen nahm ich diese kleinen Nachteile gern in Kauf. Die Meerforellen blieben darin hängen und konnten sicher gelandet werden. Antippen reicht aus, sofort sitzt der Circle Hook irgendwo im Maulbereich fest. Die Fische können ihn nicht ausspucken.
 Welcher Haken soll es nun sein? Mir gefallen am besten die Oktopus Circles der Firma Gamakatsu in Größe 2/0. Sie sind stabil, sehr scharf und weit nach innen gebogen. Man wählt sie eine Nummer größer als üblich, weil durch die nach innen gebogene Spitze der Abstand zwischen Bogen und Spitze geringer ist. Der Haken liegt flach auf, er läßt sich nicht in eine gerade Fläche einpieken. Diese spezielle Form bewegt ihn immer in eine optimale Position, um sicher im Fischmaul zu halten. Wer seine Spitze berühert, bleibt sofort daran hängen. An keinem Haken habe ich mir bei der Montage mehr Kratzer zugezogen.
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